Frankfurt, 28. November 2008 ---- Branimir Brodnik, Geschäftsführer der auf Outsourcing und Prozessoptimierung spezialisierten unabhängigen Unternehmensberatung microfin, zu den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf die IT-Strategien von Finanzdienstleistern:
"Wer angesichts der Finanzkrise jetzt nicht an Outsourcing denkt, handelt grob fahrlässig. Denn mit dem Auslagern von IT-Services oder Geschäftsprozessen können Unternehmen ihre Kosten signifikant senken - gerade in der aktuellen Situation ein Muss für Unternehmen aller Branchen. Zugleich gewinnen sie erheblich an Flexibiliät, wenn sie Aufgaben, die nicht zum Kerngeschäft gehören, erfahrenen Partnen übertragen. Viele Gespräche, die wir in den letzten Wochen mit Finanzdienstleistern geführt haben, bestätigen: Die meisten Verantwortlichen haben erkannt, welche Chancen im Outsourcing liegen.
Wir warnen jedoch davor, sich durch Kosten- und Restrukturierungsdruck zu Schnellschüssen verleiten zu lassen. Eine sorgfältige Auswahl des Dienstleisters und ein sauber aufgesetzter Vertrag mit eindeutigen Service Level Agreements sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Outsourcing. Mindestens genauso wichtig - und häufig übersehen - ist der Faktor Beziehungsqualität: Beide Partner sind gut beraten, von Beginn an für Strukturen zu sorgen, mit denen Vertrauen geschaffen und Konflikte frühzeitig entschärft werden können. All dies kostet Zeit - Zeit, die jedoch sehr gut investiert ist."
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