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Cloud-Migration: So what, microfin?

Ein Kommentar von Stefan Wendt zu den Ergebnissen der IDG-Studie Cloud Migration 2018.

Kommentar

Noch eine Studie zur Cloud-Migration. Na und? Die im April 2018 veröffentlichte IDC-Studie „Cloud Migration 2018“ bietet eine gute Möglichkeit, die eigenen Herausforderungen und Ziele zu vergleichen.

Ohne Strategie geht es nicht

Einfach loslegen und Erfahrungen sammeln – das ist sicherlich ein zunächst probater Ansatz, um sich der Cloud-Migration zu nähern. Was dem agilen Zeitgeist entspricht, kann aber auch schnell zu ungebremstem Wildwuchs führen und sich teuer rächen: „Viele Wege führen zur Cloud, aber keiner zurück.“

Die Frage lautet ja nicht mehr „ob“, sondern welche Lösungen in der hybriden Sourcing-Landschaft cloudbasiert betrieben bzw. bezogen werden können. Interessant, dass eine Mehrheit der Studienteilnehmer in einer Cloud-Strategie und der Anforderungsaufnahme bewährte Instrumente sehen, die von den Fachbereichen getriebene „Schatten-IT“ wieder in den Griff zu bekommen. Die uns von den Teilnehmern hier zugedachte Rolle als „Realismusbeauftragte“ ist unsere Mission als Managementberatung für Ihre Sourcing Excellence.

Cloud bedeutet kultureller Wandel in der Organisation

Nachdem sich technologische Klippen zunehmend meistern und datenschutzrelevante Bedenken vor allem durch Cloud-Delivery aus deutschen Rechenzentren ausräumen lassen, rückt der organisatorische Wandel zunehmend in das Bewusstsein. Steuerung und Kontrolle von (Public-) Cloud-Service-Providern lassen sich nicht mehr mit dem traditionellen Rollen- und Prozessverständnis bewältigen. Ein handlungsstarkes Cloud-Providermanagement braucht handlungsstarke Persönlichkeiten.

Bereits vor drei Jahren haben wir etwa im Rahmen eines itSM-Fachforums den Skill eines „Cloud Scout“ beschrieben, wie er sich jetzt vielfach in den Organisationen ausprägt. Seitdem beschäftigen wir uns intensiv mit den gebotenen, aufbau- und ablauforganisatorischen Veränderungen und begleiten unsere Kunden im Wandel ihrer Organisationskultur. Dass Studienteilnehmer hier von einer mehr als aufwändigen Suche nach einschlägig qualifizierten Mitarbeitern berichten, spiegelt unsere Projekt- und Kundenrealität wieder. Unter anderem in unserer Akademie zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr bestehendes Team auf den Wandel einstellen und vorbereiten.

Kostenziele aus dem Blick verloren

Auffällig hoch ist die Zahl derer, die bislang auf eine direkte Messung der Cloud-Nutzung verzichten. Der Verzicht auf ein effektives Cloud-Cost-Management ist umso überraschender, da der Wunsch nach Kostenreduktion auch weiterhin einer der klassischen Treiber für die Cloud-Migration bleibt. Aus unserer Sicht keine Kür, sondern Pflicht: Mit dem microfin Framework für das Providermanagement behalten Sie den toolgestützten Überblick, ob und inwieweit sich ihre Kostenziele verwirklichen.

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