IT-Kostensenkung, ganzheitlich gedacht

microfin-Katalog von Kostensenkungsmaßnahmen zeigt Zusammenhänge auf und schont Innovationsprogramme

Bank-CIOs und ihre IT-Abteilungen sollen Innovationsmotor für digitale Geschäftsmodelle sein – und zugleich konsequent sparen. Die Schere zwischen diesen beiden Erwartungshaltungen öffnet sich aktuell immer weiter. Weil bei regulatorischen Anforderungen – aktuell etwa bei der bevorstehenden Novellierung der MaRisk BA – Kostensenkungen kaum realisierbar sind und zusätzliche Mittel in produktgetriebene Innovationsprojekte fließen, geraten insbesondere Basis- und Infrastrukturservices der IT immer weiter unter Druck. Die Konsequenz lautet vor dem Hintergrund von knappen Ressourcen oft genug: Kostensenkung nach dem Rasenmäherprinzip. Und das, obwohl jeder CIO weiß, dass er damit seinem Bereich nachhaltig schadet. Das stellen auch Großbanken und deren Vorstände immer wieder fest.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Initiativen zur Kostensenkung nicht effektiv genug sind, weil sie die falschen Kostentreiber angehen oder Wechselwirkungen vernachlässigen. Entscheidend ist eine Gesamtschau auf die Kosten aus Sicht der Abteilung und des Gesamtunternehmens. So kann ein Abbau von Leistungen der IT Zusatzkosten bei den Nutzern nach sich ziehen: Ein bekannter Effekt aus der Schatten-IT der Fachbereiche, die schnell und unabgestimmt Services aus der Cloud einkaufen, ohne die Kompatibilität mit der bestehenden IT-Architektur ausreichend zu berücksichtigen. Oder eine Reduzierung von Services bleibt kurzfristig fast kostenneutral, wenn das Lizenzmanagement nicht ebenso berücksichtigt wird, etwa wenn sich Lizenzmodelle für physische Maschinen nicht ohne Weiteres in virtualisierten Server-Welten wiederverwenden lassen.

Hier treffen sehr viele Einflussfaktoren aufeinander. Sie sind jetzt erstmals in einem interaktiven Katalog der Kostensenkungsmaßnahmen zusammengefasst, mit dem Unternehmen eine individuell angepasste Strategie schneller und sicherer als bisher entwickeln oder bestehende Sparprogramme auf den Prüfstand stellen können. Er umfasst rund 150 Punkte, jeweils qualifiziert nach Aufwand, Ressourcen, Umsetzbarkeit und Einsparpotenzial. Zudem macht der interaktive Katalog die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Maßnahmen klar. Das Verzeichnis bildet ausdrücklich die Gesamtkosten aus Unternehmenssicht ab – also nicht nur die Kosten, die durch die Bereitstellung der IT entstehen, sondern auch durch deren Nutzung. So lassen sich kontraproduktive, einseitige Sparmaßnahmen erkennen. Umgekehrt macht er deutlich, wie sich Kostensenkungsinitiativen sinnvoll und nachhaltig zusammenstellen lassen.

Sämtliche Methoden sind in der Beratungspraxis getestet und haben insbesondere bei Banken und Versicherungen verschiedenster Größe seit über einem Jahrzehnt ihre Wirksamkeit bewiesen. Der Anwender erhält einen bereits auf die individuellen Bedürfnisse angepassten Katalog. Zudem kann er nach spezifischen Kostentreibern filtern und erhält automatisch eine Auswahl von Maßnahmen, die gezielt bei einzelnen Punkten ansetzen. So kann sich ein Unternehmen seine Einsparstrategie selbst oder mit Unterstützung der Berater zusammenstellen. Erfahrungen aus dem Projektalltag innovieren den Katalog kontinuierlich: „Lernen von den Klassenbesten“.

Das Ziel: CIOs in ihrem Spagat zwischen Kostendruck, Innovationswillen und Stärkung des Stellenwertes der IT im Unternehmen zu unterstützen. Angesichts der immer geringer werdenden Freiheitsgrade – Stichwort Regulatorik – ist hier eine präzise, zielorientierte und effiziente Vorgehensweise wichtiger denn je.

Eine kostenfreie Websession zur Vorstellung des interaktiven Katalogs kann auf Anfrage unter info[at]microfin.de vereinbart werden.

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